Eine goldene Regel, die Sie immer im Kopf behalten sollten: Butter enthält etwa 16 bis 18 % Wasser, während Öl zu 100 % aus Fett besteht. Deshalb dürfen 100 g Butter in einem Rezept nicht durch 100 g Öl ersetzt werden, da der Kuchen sonst zu fettig wird. Wenn Sie Butter in einem Rezept durch Öl ersetzen, berücksichtigen Sie dies, um die Mengen anzupassen. Folgen Sie nun der Anleitung, um herauszufinden, welches Pflanzenöl Sie verwenden sollten, um köstliche, leichte Kuchen zu erhalten.
Butter durch Olivenöl ersetzen
Olivenöl ist ein idealer Butterersatz für viele Kuchen, die dadurch leichter und bekömmlicher werden. Wählen Sie ein extra natives Olivenöl, das das Backen perfekt verträgt. Denn im Gegensatz zu anderen Pflanzenölen, die durch Hitze denaturiert werden, hält Olivenöl auch hohen Temperaturen stand, sein Rauchpunkt liegt bei extra nativem Olivenöl bei 210 °C. Verwenden Sie einen Schneebesen, um das Olivenöl gut mit Ihrem Teig zu vermischen, und denken Sie daran, die Form einzufetten, damit sich der Kuchen problemlos stürzen lässt. Zu den köstlichsten Rezepten gehören Madeleines mit Olivenöl, die mit etwas Zitrone oder Orangenblüten aromatisiert werden können, sowie der Vier-Viertel-Kuchen mit Olivenöl. Zeit- und Aromaersparnis: parfümierte Öle, reich an neuen Aromen. Entdecken Sie unter unseren bevorzugten parfümierten Ölen Verveine und Chili (perfekt für einen Schokoladenkuchen), Lavendel und Tonkabohne (für einen Clafoutis) und Vanille-Kaffirlimette (ein Genuss in einem Kuchen), die Ihre Kreativität immer wieder erneuern werden.
Raffiniertes Öl oder nicht?
Wenn es darum geht, ein geeignetes Öl zum Backen zu wählen, stellt sich die Frage der Raffination des Öls. Ein durch Pressung gewonnenes Öl ist ein natives Öl. Diese mechanische Methode bewahrt Vitamine, Nährstoffe, aber auch die zarten Aromen der Öle. Ein raffiniertes Öl ist ein Öl, das durch heiße Extraktion unter Verwendung von Lösungsmitteln gewonnen wird: So erhält man ein stabiles Öl, das sich gut lagern lässt. Die Technik der Heißextraktion und mit Lösungsmitteln ermöglicht es, mehr Öl aus dem verwendeten Rohmaterial zu gewinnen (was nützlich ist, wenn kleine Samen, wie Traubenkerne, gepresst werden), und bietet einen besseren Ertrag als die Kaltpressung von nativem Öl. Native Öle, insbesondere Olivenöl, garantieren einen Gehalt an Vitamin E, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, aber auch an Geschmack.
Unsere Auswahl an aromatischen Ölen für leichte und leckere Kuchen
Nachdem Sie nun alles (oder fast alles) über Öl beim Backen wissen, können Sie, zusätzlich zu Olivenöl, den Genuss variieren, indem Sie viele andere Öle verwenden. Es gibt zwei große Familien von Ölen: solche mit neutralem Geschmack und solche mit ausgeprägterem Geschmack. Traubenkernöl und Sonnenblumenöl sind neutral. Das sind sichere Werte, die sich leicht in allen Kuchen verwenden lassen.
Natives Rapsöl wird hier nicht empfohlen, da es das Backen nicht verträgt.
Kokosöl, dessen Gehalt an gesättigten Fettsäuren die Textur erklärt (fest bei Kälte, flüssig bei Hitze), ist ein köstlicher Verbündeter für Kuchen, mit einem ausgeprägten Geschmack, der gut zu Schokolade passt. Denken Sie daran, das Kokosöl bei niedriger Hitze zu schmelzen, bevor Sie es unter Ihren Teig mischen.
Schließlich können Walnuss- und Haselnussöl zu gleichen Teilen mit neutralen Ölen (Traubenkern, Sonnenblume) gemischt werden, um Ihrem Kuchen einen leichten Haselnussgeschmack zu verleihen. So wird ein Joghurt-, Schokoladen- und Walnusskuchen durch die Verwendung von Walnussöl noch intensiver im Aroma. Gut zu wissen: Die Walnüsse und Haselnüsse, die zur Herstellung der Öle von À l’Olivier verwendet werden, werden vor dem Mahlen leicht geröstet, was ihrem Öl ein noch intensiveres Aroma verleiht, von dem auch Ihre Backwaren profitieren werden.





Hinterlasse einen Kommentar
Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.